Anna Busch und Dennis Mischke vom vDHd2021-Event "Kulturdaten / Datenkulturen"

vDHd2021 bei RadiHum20: Kulturdaten | Datenkulturen. Kolloquium

Anna Busch vom Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam und Dennis Mischke vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften der Universität Potsdam stellen stellvertretend für ihr ganzes Einreichungsteam ihr Event der vDHd2021 vor. Es handelt sich dabei um ein Kolloquium, das insgesamt vier Termine umfasst und neben der Frage nach Kulturdaten eben auch den Themenkomplex adressiert, welche (Daten)Kulturen sich um Kulturdaten herum bilden.

Eine Kolloquiumsreihe zu Kulturdatenkulturen

Nach ihrer Vorstellung ab Minute 4:06 sprechen wir genauer über die Kolloquiumsreihe. Das Begriffspaar Kulturdaten–Datenkulturen trifft das Anliegen des Kolloquiums im Kern, denn es geht um (scheinbar) basale Fragen wie “Was sind Kulturdaten?” bis hin zu Fragen wie “Inwiefern bedingen Kulturdaten (neuartige) Datenkulturen?” oder auch “Was bedeutet der Umgang mit Kulturdaten für Kulturinstitutionen?”. Diese Fragen werden mit jeder Veranstaltung der Kolloquiumsreihe neu aufgeworfen: Hierzu ist zu jedem einzelnen Termin ein*e Impulsgeber*in für einen Vortrag o. ä. eingeladen und im Anschluss gibt es eine Diskussion im digitalen Plenum.

Von den vier Einzelveranstaltungen haben zwei bereits erfolgreich stattgefunden. In der ersten Sitzung referierte Philippe Genêt von Coding da Vinci (dem größten Kulturdaten-Hackathon in Deutschland), der einen detailreichen Blick hinter die Kulissen der Coding da Vinci-Veranstaltungen gab und auch das Format Hackathon reflektierte. In der zweiten Veranstaltung wurde LOD und die Arbeit mit Datenbeständen in der Wikidata von Jens Bemme (SLUB Dresden) und Christian Erlinger (Büchereien Wien) thematisiert, woraufhin es viel Resonanz gab.

Die nächste Veranstaltung findet am Donnerstag, den 10. Juni statt. Den Impuls geben Sara Akhlaq (Urban Complexity Lab, Fachhochschule Potsdam) und Sarah Kreiseler (Leuphana Universität Lüneburg) zur kritischen Erkundung digitaler Museumssammlungen. Das Event wird auf Englisch stattfinden und ist als Workshop angelegt, bei dem die Diskussion im Mittelpunkt steht. 

Bei der abschließenden vierten Veranstaltung der Eventreihe referieren Miriam Rürup und Daniel Burckhardt vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien am 15.07. zur Digitalisierungsstrategie ihrer Einrichtung. Flankiert werden sie dabei von Ulf Preuss und Melanie Seltmann (beide FH Potsdam), die Überlegungen zur Rolle des kulturellen Erbes als Wirtschaftsfaktor im Kulturtourismus beisteuern.

Die Einzelevents bieten viel Abwechslung

Auf den Ablauf der Einzelevents kommen wir ab Minute 10:20 zu sprechen. Alle Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 20 Uhr statt, ihr Ablauf unterscheidet sich aber durchaus voneinander: Teilweise erfolgt auf einen Vortrag eine Diskussion, teilweise wurde aber auch schon hands-on gearbeitet und SPARQL-Queries geschrieben – was die Veranstaltung deutlich in die Nähe eines Hackathon-Formates gerückt hat. Die einzelnen Events haben zwar ein unterschiedliches Erkenntnisinteresse, das übergeordnete Thema der Kulturdaten und Datenkulturen bleibt aber gleich.

Die Kolloquiumsreihe stellt gleichzeitig auch eine Hinführung zur DHd 2022 dar, die von der Universitäts Potsdam und der Fachhochschule Potsdam ausgerichtet wird und unter dem Motto “Kulturen des digitalen Gedächtnisses” steht. Aus diesem Grund wird die Kolloquiumsreihe auch im nächsten Semester fortgeführt.

Klingt spannend! – Wie kann ich teilnehmen?

Auf die Anmeldung kommen wir ab Minute 12:50 zu sprechen. Die Veranstaltungen richten sich an alle, die sich wissenschaftlich mit Kulturdaten und/oder Datenkulturen beschäftigen. Gleichzeitig ist die Eventreihe als interdisziplinäre Veranstaltung in die Hochschullehre der Universität Potsdam eingebunden. Durch diese Verschränkung werden Rückkopplungseffekte sowohl in die Forschung als auch in die Lehre möglich.

Bei den nächsten Veranstaltungen sind noch Plätze frei (limitiert auf 50 Stück) und zur Anmeldung reicht eine formlose E-Mail an digital-humanities(at)uni-potsdam.de. Die Login-Daten für den virtuellen Raum werden an den jeweiligen Veranstaltungstagen per Mail zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Kolloquium können hier gefunden werden:

https://www.uni-potsdam.de/de/digital-humanities/kulturdaten-datenkulturen

Informationen zur DHd 2022 in Potsdam können hier gefunden werden – der Call for Papers läuft noch bis zum 15.07.

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