RaDiHum20 spricht mit Mareike König, Aglaia Bianchi und Lydia Repke über Wissenschaftskommunikation

Persönliche Wissenschaftskommunikation kann Forscherinnen und Forscher dazu bringen, eine eigene Stimme zu entwickeln und hörbar zu machen. Warum das so ist und wie man diesen Effekt des Empowerment erreicht, darüber sprechen wir in dieser Folge mit drei ausgewiesenen Expertinnen für Wissenschaftskommunikation. Mareike König vom DHI Paris leitet seit vielen Jahren das Blogportal de.hypotheses.org, auf dem Geisteswissenschaftler*innen selbstbestimmt über ihre laufende Forschung bloggen und damit  auch Leser*innen außerhalb der Universitäten finden. Über Lehrblogs können auch Studierende diese Form der Wissenschaftskommunikation ausprobieren und die Studien aus ihren Hausarbeiten so präsentieren, dass sie nach der Benotung nicht in die Schublade wandern. Ob man bei der Wissenschaftskommunikation strategisch oder spontan vorgeht, bleibt natürlich jedem und jeder selbst überlassen. Wie man auf jeden Fall erfolgreich kommuniziert, ist eine Übungssache, die bei der WissKomm Academy gelernt werden kann, die Aglaia Bianchi in Mainz koordiniert. Im Rahmen des Kompetenztrainings erhalten Forschende wie Lydia Repke, Umfragemethodikerin am GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, einen Toolkasten zum Ausbau und zur Professionalisierung ihrer Kommunikation.

Wir sprechen außerdem über die Vor- und Nachteile von Blogs, Twitter, Wikipedia (angeregt durch einen kurzen Audiobeitrag von Waltraud von Pippich – vielen Dank hierfür!) und natürlich auch TikTok. Unsere Gäste nennen Beispiele aus der Forschung allgemein, wie den Corona-Podcast von Christian Drosten oder MaiLab von Mai Thi Nguyen-Kim oder aber auch die Sendung mit der Maus. Große Blogs wie Archivalia werden beschrieben, ebenso wie das studentische Projekt Aus den Schubladen. Wir diskutieren über Möglichkeiten, Wissenschaftskommunikation in Seminaren oder über die Zusammenarbeit mit studentischen Kolleg*innen im Team einzubinden. Und wir vom RaDiHum20-Host-Team plaudern ein wenig über unsere eigenen Erfahrungen mit der Wissenschaftskommunikation in diesem Podcast.

Freut euch also auf eine ganz besondere und sehr persönliche Folge und bleibt radioaktiv!

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