DHd2024: Impressionen zusammengestellt von RaDiHum20

Wir haben für euch heute die vorletzte Folge unserer 6. Staffel zum Thema DHd-Konferenz. In dieser Folge wollen wir euch die Möglichkeit geben, die 10. Jahreskonferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum in Passau noch einmal Revue passieren zu lassen. Wir zeigen euch Impressionen, Mitschnitte und Kurzinterviews mit Teilnehmenden.

Eröffnet wurde die Konferenz wie immer mit einer Keynote, diesmal von Prof. Dr. Marco van Leeuwen und die Abschlusskeynote wurde gehalten von Prof. Dr. Michaela Mahlberg.

Wir sprechen mit Menschen aus der Multilingualen Computerlinguistik (Jessica Nieder, Uni Passau), den Computational Literary Studies (Nils Reiter, Uni Köln), der Redaktionsleitung der Zeitschrift für Digitale Geisteswissenschaften (Caroline Jansky, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), der germanischen Philologie (Elisa Cugliana, Uni Köln), der sozial- und medienhistorischen Forschung (Till Grallert, HU Berlin) und der Bibliothekswissenschaft (Ulrike Wuttke, FH Potsdam). So vielfältig, wie unsere Gäste sind, so vielfältig war auch die DHd wieder.

Wir alle hatten den Eindruck, dass die DH als Wissenschafts­‑Community immer mehr zusammenwächst und eine Einheit als Gemeinschaft widerspiegelt. Es war schön zu sehen, dass jedes Forschungsgebiet seinen Platz auf der Konferenz findet und auch kleinere Randthemen relativ viele interessierte Zuhörende hatten. Wie auch wir finden unsere Gäste, das seit ein paar Jahren eingerichtete Doctoral Consortium wichtig: Einen Platz für jüngere Forschende zu schaffen und ihnen die Möglichkeit zu geben, am Forschungsdiskurs teilzuhaben, ist für alle bereichernd.

Besondere Highlights waren neben dem Poster-Slam, bei dem der Kasperle, Goethe und die Fantastischen Vier (zitiert wird ein kurzer Ausschnitt aus „Mit freundlichen Grüßen“) einen Gastauftritt hatten, die Bootstour mit Konferenz-Dinner, einzelne Panels (z.B. Mehrsprachigkeit), neue Forschungsthemen (z.B. LLMs) und natürlich die Mensa-Party mit der unvergleichlichen Band Impala Ray. Besonders beeindruckend fanden alle das gelebte Gemeinschaftsgefühl der Konferenz: neue Leute, interessierte Unterhaltungen, Synergien, neue Perspektiven, großer Zusammenhalt und überall freundliche Menschen.

Zu unserer Frage ‚Quo Vadis DH?‘ verweisen unsere Gesprächspartner*innen auf die Fishbowl-Diskussion. Wir wollen hier nur ein paar Stichpunkte nennen: Keine Trennung mehr zwischen digitalen und nicht‑digitalen Disziplinen; Informatischer; neue Methoden finden; Formalisierung und Standardisierung von Interpretationsansätzen; Internationaler und Interdisziplinärer; viele noch unerreichte Felder.

Wie immer war es ein Kuchenessen mit euch! Wir freuen uns aufs nächste Jahr, die DH-Community als unsere Zweitfamilie wiederzusehen.

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